„W Filiżance Cafe“ in Kolberg
Ein wunderbarer Platz im Zentrum von Kolberg, direkt am Kolberger Dom, um einen hervorragenden Kaffee oder eine heiße Schokolade zu trinken und dazu oder auch danach ein Stück Kuchen oder ein Eis zu genießen. Das Café ist recht klein und verwinkelt, fünf oder sechs Tische gibt es vielleicht, was neben den roten Wänden und den …
Fischkiste international
Fischkisten in Kołobzreg/Kolberg: Bornholm, Bornfish a/s, Larsenfisk, Nordfilet, K (In der Kürze liegt die Würze), Dansk Andelsfisk, P/S Auda Riga (die haben das schönste Logo), Kutterfisch-Zentrale GmbH Cuxhaven (die haben den längsten Namen). Und für alle: Salg ikke tilladt. Fischkisten in Eckernförde: F.S.Ø. a/s Neksø, Kołobzreg, Nordfilet, JTL Fisk, DZI-104, KOGA Hel, Korab Ustka, KTU …
Moabiter Leuchtturm
Nach grüner Mütze und Einrüstung, jetzt ein Leuchtturm in Moabit, morgens früh und abends.
Gänsestadt Putlitz
Nachdem ich schon vor geraumer Zeit über die Gänsebrücke geschrieben hatte, welche – landläufig als Putlitzbrücke bekannt – die Putlitzstraße über den S-Bahn-Ring am Westhafen führt und Moabit mit dem Wedding verbindet, wurde es Zeit, endlich mal in die namengebende Stadt zu fahren. Putlitz liegt in der dünn besiedelten Prignitz, dem nordwestlichsten Zipfel Brandenburgs, dort, …
Arbeiten auf hohem Niveau
Die grüne Mütze ist weg, stattdessen wurde in wochenlanger Arbeit ein Gerüst um den Turm der Heilige-Geist-Kirche gebaut, damit das Dach des Turms neu gedeckt werden kann und der Sturm keine Ziegel mehr herabweht. Und nun wird heftig gearbeitet, selbst samstags, Handwerker stehen in luftiger Höhe, der Winkelschleifer kreist und die Funken sprühen. Die Gerüstbauer …
Massenbewegung
Die einen kommen, die anderen gehen. Gemeinsam ist ihnen die Massenbewegung: die Kraniche, die ich im Westen Polens sah, standen in schier unglaublichen Mengen auf den Feldern – viel zu viele, um sie alle auf ein Bild zu bannen. Nur ein kleiner Ausschnitt aus der großen Fluggruppe Auf und davon
ROweR BaR in Kołobzreg
Das wird die Stammkneipe für den Urlaub — so der erste Gedanke, als wir uns hier zum ersten Mal auf ein Abendbier einfanden. Angenehme Atmosphäre, freundliche Inhaber, gute Musik und neben Tyskie vom Hahn eine recht ordentliche Auswahl von Bieren kleiner polnischer Brauereien, darunter auch einige „naturbelassene“, also unpasteurisierte und unfiltrierte. Dass unmittelbar „nach der …
Montag ist Waschtag
Washing Machine rips itself apart to Nancarrow’s insane music. Nicht von mir, nur von mir gefunden.
Ausgangspunkt des Zufallfunds war ein großartiges Konzert, das Samstagabend im Kammermusiksaal der Philharmonie stattfand. Der RIAS Kammerchor und das Ensemble musikFabrik sangen und spielten Werke von Janáček, Kagel und Strawinski. Bei Les Noces wurden die beiden Flügel von zwei Pianolas bedient, die der Pianolist Rex Lawson spielte.
Ein Pianola sieht und hört man nicht oft (erst recht nicht, dass zwei zugleich spielen) und wenn, dann vielleicht eher in einem Musikinstrumentenmuseum als im Konzertsaal. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, warum ein mechanisches Musikinstrument einer menschlichen Bedienung bedarf, sollte „das Internet“ ein Antwort geben. Und die ward auch ziemlich schnell gefunden mit einem Video über den Pianolisten Julian Dyer, der Erfordernis und Funktionsweise der menschlichen Bedienung dieses mechanischen Instruments erklärt.
Und wie es so oft ist mit der Prokrastination bei der Suche in den unendlichen Weiten des wundervollen Webs, kommt dabei immer auch einiges zu Tage, was man nicht so direkt sucht. So bin ich auf den amerikanischen Komponisten Conlon Nancarrow gestoßen, der eine große Zahl von Musikstücken für das Pianola geschrieben hat. Zumeist sind es Stücke, die von einem einzelnen menschlichen Pianisten wegen physischer Beschränkungen durch die Zahl der Finger oder der maximalen Spannweite von zwei Händen erst gar nicht gespielt werden können. Etliches davon habe ich mir angehört. Und bin bei der Suche eben auch auf das obige Video gestoßen.
Es stammt von Colin Broom, der als Ausgangsmaterial ein Video von Aussi50 nimmt. Aussie50 lässt darin seine Waschmaschine schwere Brocken schlucken und filmt genüsslich ihre langsame Selbstzerstörung. Colin Broom schneidet das Video von Aussie50 passend zur Musik von Conlon Nancarrows Study No 21 („Canon X“) – das Ergebnis würde ich als durchaus gelungen bezeichnen.
Die Anzahl der in der Seitenspalte auftauchenden Videos über sich selbst zerstörende Waschmaschinen legt die Vermutung nahe, dass es sich dabei um eine im englischen Sprachraum durchaus verbreitete Sportart handelt.
Schönen Tages Abendhimmel
Auf dem Weg zum Konzert mit dem RIAS Kammerchor und dem Ensemble Musikfabrik. Als kleine Ergänzung zu Lakritzens Blick aufs Glück.

