Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit gehe, komme ich an einer Fassade vorbei, die bei Spatzen und Mauerseglern gleichermaßen beliebt ist, weil die Lamellen der Verkleidung zwischen den Fensterbändern auf jeder Etage fast unbeschränkt viele Nistplätze bieten. Erst sind es nur die Spatzen, die im Frühjahr die Fassade zu einer lauthals tschilpenden Wand machen, später gesellen sich die Mauersegler hinzu, die in Geschwadern durch die Straße jagen und ihre schrillen Schreie ertönen lassen. Vermutlich haben sie bei ihrer Ankunft einen Teil der Spatzen von ihren Nistplätzen in den oberen Etagen vertrieben.
Leider übertönen in diesem Video der Straßenlärm und das Tschilpen der Fassadenmitbewohner oft das schrille Sri-Sri der Mauersegler. Auch ist, wie man deutlich sieht, eine Bildwiederholrate von 25 oder 30 Bildern pro Sekunde für diese pfeilschnellen Flieger viel zu niedrig. Man möge das verzeihen, aber ein Taschentelefon ist eben keine professionelle Videoausrüstung.
Schaut man genauer hin, sieht man (ungefähr ab 0:39), dass sie ihre Jungen füttern, fast ohne im Flug innezuhalten.
Wer mehr über diese außergewöhnlichen Vögel, die (außer zur Brutpflege) immer in der Luft sind, wissen will, der lese den Artikel in der Wikipedia oder schaue gleich auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Mauersegler e.V. nach.


