Agrippina in der Lindenoper

Barockopern mag ich immer schon gerne. Purcell, Monteverdi, Händel stehen in den letzten Jahren öfter auf dem Programm, seitdem sich René Jacobs an der Lindenoper diesem Genre widmet. Die Aufführungen, die ich bislang gesehen habe, waren alle herausragend. Den Vogel abgeschossen hat er aber mit der Händel-Oper Agrippina, die ich heute Abend gesehen und gehört …

Schoenmackers & Wingens in Geldern

Die Metzgerei Schoenmackers & Wingens wirbt mit dem Attribut »Hausmacher« und ich glaube, das ist nicht ganz zu unrecht. Denn hier gibt es das beste Apfel-Griebenschmalz, das ich in den letzten Jahren gegessen habe, einfach köstlich, zum Fingerablecken. Am besten genießt man es natürlich auf echtem rheinischen Vollkornbrot. Leider ist der Topf jetzt leer und …

Schalenbrunnen im Monbijoupark

Der Winter will nicht weichen, die klirrende Kälte kehrt zurück. Und doch, irgendwann, kommen wieder wärmere Zeiten, in denen das Wasser fließt statt friert. Der von Jasper Halfmann entworfene Brunnen ist ein Geschenk der damaligen Bayerischen Handelsbank (in der berühmt-berüchtigten Hypo Real Estate aufgegangen) an die Stadt Berlin. 1995 wurde er im Prinzessinnengarten neben der …

Strukturen


Irgendwann wird sie schon wieder scheinen, die Sonne, und das Vordach des Paul-Löbe-Hauses mit diesen Mustern verzaubern.

Wacholderdrosseln

Nachdem Karu vor ein paar Tagen Bilder von den mir bislang gänzlich unbekannten Wacholderdrosseln in ihrem Blog hatte und die Berliner Presse mehr oder weniger gleichzeitig berichtete, dass diese ansonsten scheuen Vögel auf der Suche nach Nahrung in größerer Zahl in den Gärten in Brandenburg gesichtet wurden, sind sie nun auch in Berlin angekommen. Seit …

Les Plaies Mobiles

Manche Dinge – Erscheinungen, Vorgänge, Äußerungen, Bräuche – hat man rein vom Gefühl her mit bestimmten Orten verbunden und wundert sich, wenn sie auch anderswo auftreten. Blasmusik ist so ein Ding, die erwartet man in deutschen Landen, am liebsten natürlich in Bayern, gespielt von mehr oder weniger alten Zauseln in Lederhosen und mit Gamsbart am …

West-östlicher Divan

»Wer sich selbst und andere kennt, Wird auch hier erkennen: Orient und Okzident Sind nicht mehr zu trennen.« (Mein Dank geht an Eichi, der mir bei einem Glas Rollberger die Anregung zu diesem Artikelchen gab).

Die Packstation – immer wieder mit neuen Überraschungen

Nachdem ich schon einmal meine diversen Abenteuer mit der Packstation beschrieben habe, nun neue Überraschungen mit diesem Dienst. Vor ein paar Tagen hat mich DHL nicht über das Eintreffen einer heiß erwarteten Sendung (das verspätete Weihnachtsgeschenk, das ich mir selbst gemacht habe) unterrichtet – keine E-Mail, keine SMS, nada, nix. Da ich die gelegentlichen Teilausfälle …

Privatbrauerei am Rollberg

Über die alte Kindl-Brauerei auf dem Neuköllner Rollberg hatte ich vor ein paar Monaten schon berichtet, auch darüber, dass der junge Braumeister Wilko Bereit im Keller unter den riesigen Braupfannen eine kleine Brauerei einrichtet. Die hat zwar inzwischen ihren Betrieb schon aufgenommen, konnte aber wegen einiger baulicher Probleme im Winter 2009/2010 den eigenen Ausschank vor …