Die Ritter tragen schon lange keine Schilde mehr, was wohl auch daran liegt, dass es keine gerüsteten Ritter hoch zu Ross mehr gibt. Als sie noch zahlreicher waren, entstand der Beruf des Schildmalers: die Schilde wollten mit dem Wappen des Ritters bemalt sein, damit der Angreifer auch sah, wes Stammes Mann sich hinter dem Schild …
Mexikanische Botschaft in Berlin
Auf dem mexikanischen Schulschiff, der Cuauhtémoc, war ich ja schon mehrfach anlässlich der Tall Ships‘ Races, nun bin ich endlich auch einmal in der mexikanischen Botschaft gewesen. Die unterschiedlich geneigten hellen Lamellen sorgen für Dynamik Gebaut wurde sie nach Plänen der mexikanischen Architekten Teodoro Gonzáles de León und Francisco Serrano Cacho. Die beiden Architekten schufen …
Jardin partagé Victor Schœlcher
Paris zählt schon rund fünfzig Gemeinschaftsgärten – von Bürgern direkt in ihrer Nachbarschaft auf öffentlichen Plätzen angelegte und betreute Gärten. Angefangen haben diese Initiativen in Paris oft mit der Begrünung von Baumscheiben, aber das ist natürlich ein wenig dürftig, wenn man eigentlich einen richtigen Garten anlegen will. Also tun sich die Bürger zusammen, suchen sich …
Cimetière de Montmarte
Die Bestattungskultur ist vielleicht nicht so sehr von der Religionszugehörigkeit der Bestatteten abhängig, als von dem Landstrich, in dem sie begraben liegen. Die lokalen, über die Jahrhunderte entwickelten Gebräuche bestimmen, wie ein Friedhof aussieht. So erkennt man, hat man erst einmal ein paar Friedhöfe in verschiedenen Ländern besucht, ziemlich bald, ob ein Begräbnisplatz italienischer, deutscher …
Tombées du Camion
Schön, »vom LKW gefallen« sagt man also auch in Frankreich zu Dingen obskurer Herkunft und benennt sogar gleich sein Geschäft danach. Von den ungewöhnlichen Dingen gibt es in diesem einmaligen Laden gleich eine beachtliche Auswahl. Selbstverständlich alles Dinge, die man nicht braucht, allerdings ist hier nicht nur die Frau begeistert, sondern auch der Mann. …
Pub Montmarte – Chez Clint
Steigt man auf den Montmarte, was man eher wegen des Ausblicks als der doch recht kitschig geratenen Kirche Sacre Cœur machen sollte, und läuft dann zu Fuß durch die schönen Straßen wieder ins Tal, stellt sich der Appetit ganz von selbst ein. Die meisten Bistros und Restaurants am Wegesrand sind gut gefüllt mit Touristen. …
Le Brebant in Paris
Ein Café-Restaurant mit einer bemerkenswerten Mischung von Alt und Neu in der Inneneinrichtung. Der Raum ist schmal und lang und wird von der großen Theke dominiert, die sich den ganzen Raum entlang zieht und die draußen auch mit Grand Comptoir speziell beworben wird. Hinter der Theke stehen die Flaschen in hohen Regalen fast bis zur …
Pâtisserie Le Valentin in Paris
Unwiderstehlich, wirklich unwiderstehlich, diese französischen Pâtisserien! In der Passage Jouffroy findet sich eine weitere erwähnenswerte: Le Valentin. An deren Fenster, über dem der Pâtissier selbstbewusst den Schriftzug La Tour des Delices (ein I ist ihm schon abhanden gekommen – ob das wohl aus Marzipan war?) angebracht hat, drücken sich die Besucher der Passage regelmäßig die …
Einer geht noch …
Fünf Krane stehen ja schon hier auf dem früheren Paech-Brot-Gelände, aber es geht immer noch einer mehr. Derweil am späten Freitagnachmittag ein Betontransporter nach dem anderen anrollt, um die hungrigen Mäuler der beiden Betonpumpen zu stopfen, die ohn Unterlass einen Kubikmeter Beton nach dem anderen in die künftige Decke des ersten Obergeschosses befördern, und die …
Apple Store im Carrousel du Louvre
Eigentlich hatte ich mir ein bisschen mehr erwartet, denn immerhin haben sich hier zur Eröffnung vor ein paar Tagen, am 7. November 2009, rund 6000 Menschen angestellt. Der Laden ist genau so unterkühlt wie die gesamte Anlage des Carrousel du Louvre. Die streng geometrisch-symmetrisch-langweilige Architektur dieser unterirdischen Shopping Mall setzt sich im Apple Store weitgehend …
