Mehr als 50 Dorfkirchen gibt es in Berlin, die meisten von ihnen sind erst 1920 mit der Eingemeindung nach Groß-Berlin in die Stadt gekommen. In Reinickendorf ist uns die Dorfaue mit der mittelalterlichen Dorfkirche erhalten geblieben. Der kleine, unverputzte Saalbau ist vermutlich gegen Ende des 15. Jahrhunderts entstanden. Darauf lässt die Jahreszahl 1491 schließen, die …
Kunstprojekt Landvermesser
ein punkt | ein ort | eine begegnung Mit Humboldt Landvermesser und Landvermesser K. unterwegs Ein Kunstprojekt von Klaus Eisenlohr und Johann Zeitler Aus der Beschreibung des Projekts: „Zwei Künstler, Johann Zeitler und Klaus W. Eisenlohr, die sich schon lange mit Ortserkundungen in internationalen Großstädten wie auch Berlin beschäftigen, führen als Kunstaktion Begehungen mit Gästen …
Burg Stargard
Die Stadt heißt wie die Burg, jedenfalls seit 1929: Burg Stargard. Also kann die Burg nichts anderes sein als das Wahrzeichen des 1170 erstmals erwähnten Orts. Vor allem, wo sie in der Superlativhitliste mitmischen darf: Sie ist das älteste weltliche Bauwerk Mecklenburg-Vorpommerns und die nördlichste erhalten gebliebene Höhenburg Deutschlands, und hier fand 1726 der letzte …
Insel im Tollensesee
Im nördlichen Teil des Tollensesees befindet sich eine kleine Insel, auf die man vom Belvedere in Broda aus schaut. Inselchen im See Dieses Inselchen ist nicht natürlichen Ursprungs, sondern erinnert eher an eine wenig erfreuliche Verwendung des langgesteckten Tollensesees. Sie ist nämlich der Rest der ehemaligen Torpedoversuchsanstalt, zu dem die deutsche Kriegsmarine 1941-1942 den See …
Tollensesee
Blick über den See von seinem südlichen Ende aus Der Tollensesee mit seinem klaren Wasser allein ist schon eine Reise wert. Erst recht aber die Landschaft, in die er eingebettet ist, eine eiszeitliche Endmoränenlandschaft unvergleichlicher Schönheit. Sanfte Hügel, durchzogen von weiten Tälern, Wiesen und riesigen Feldern, auf denen sich im Sommer das Getreide im Winde …
Sparkasse Wolgast
Eines seiner letzen Bauwerke realisierte der Architekt Hans Poelzig 1931–1932 in Wolgast für die Sparkasse des Kreises Greifswald. Poelzig, der mit seinem Schaffen maßgebliche Beiträge zur expressionistischen Architektur und zur Neuen Sachlichkeit lieferte, stellte einen modernen Bau auf den historischen Marktplatz – mitten zwischen die barocke Architektur, die das Stadtbild der früheren Hansestadt prägt. Für …
Totentanz Wolgast
Der Totentanz in der Wolgaster Sankt-Petri-Kirche gehört zweifellos zu den ganz besonderen Schätzen des Gotteshauses. Die Folge von ursprünglich 24 Bildern, die sich mit dem im Mittelalter durch Pest und Kriege allgegenwärtigen Thema des Todes auseinandersetzt, gehört zu den wenigen erhaltenen monumentalen Totentänzen. Eines der Bilder, das den auferstandenen Christus als Sieger über den Tod …
St. Petri in Wolgast
Hoch thront St. Petri über den Dächern von Wolgast. Die Anfänge der Kirche gehen zurück auf Bischof Otto von Bamberg, der unter Herzog Boleslaw III. von Polen die Christianisierung von Vorpommern erfolgreich betrieb, und dessen Spuren man noch in vielen vorpommerschen Kirchen begegnet. Er ließ den Tempel des slawischen Gottes Jarovit zerstören und an seiner …
Belvedere in Neubrandenburg
Einen überraschend schönen Blick über den Tollensesee, die bewaldeten Höhen an seinem anderen Ufer und die Insel im See hat man vom Belvedere aus, der im Neubrandenburger Ortsteil Broda auf einer Anhöhe über dem See thront. Geschmack und Geschick bei der Auswahl solcher Orte hatten sie ja schon, die Fürsten der früheren Jahrhunderte. Herzog Adolf …
Gertrudenkapelle in Wolgast
Reisen war vor Jahrhunderten beschwerlich und nicht ganz ungefährlich: Wegelagerei, Überfall und Raub waren an der Tagesordnung. Die Städte schützen sich mit hohen Mauern und schlossen nachts ihre Tore. Wer dann noch auf der Landstraße war, lebte gefährlich. Um den Reisenden, die nach Schließung der Tore ankamen, eine einigermaßen sichere Unterkunft zu bieten, errichtete man …
