Ein neuer Name ist gefunden für das frühere Paech-Brot-Gelände, über dessen Bebauung ich wiederholt berichtet habe: Moa-Bogen. Oder ist es Moabogen oder – besonders werbewirksam – MoaBogen oder gar Moa Bogen? Jedenfalls sind die großen Krane und die anderen schweren Maschinen schon lange abgezogen, der Rohbau ist schon seit Wochen fertig, die Fassadenverkleidungen werden angebracht, …
Umspannwerk Moabit
Franz Schwechten, nach dessen Plänen neben vielen anderen Gebäuden in Berlin auch das Kraftwerk Moabit gebaut wurde, hat uns zwischen Wilhelmshavener- und Stromstraße inmitten der geschlossenen Wohnbebauung eines der ältesten Umspannwerke Berlins hinterlassen. Derweil die prachtvolle Stuckfassade an der Wilhelmshavener Straße klassizistisch-historisierend gestaltet ist und so gar nicht das Gesicht eines Zweckbaus trägt, ist das …
Integration
Wo aus Hochfeld immer wieder Berichte eintreffen, dass das mit der Integration nicht so toll klappt, und der Bestseller eines Hobby-Rassentheoretikers alle Welt über deren Misserfolg diskutieren lässt, scheint die Integration in Moabit doch schon viel weiter zu sein. In Vorurteilen geschult, erwartet man bei den einschlägigen Motorradclubs etwas ältere, stämmige Herren in martialischen Lederklamotten …
Borsig-Relief
1848 wurde Moabit der neue Standort der Borsig-Maschinenfabriken, die vor allem durch den Bau von Lokomotiven bekannt geworden sind, nachdem das ursprüngliche Gelände des Werks am Oranienburger Tor zu klein geworden war. Die Moabiter Fabrikanlagen erstreckten sich nach dem 1850 erfolgten Ankauf der Maschinenbauanstalt der Preußischen Seehandlung von der Kirchstraße bis weit über die Stromstraße …
Zwei Krane
Nach und nach nimmt die Krandichte auf der Baustelle des Edeka-Centers, das den Platz des jahrelang verwaisten Paech-Brot-Geländes einnimmt, wieder ab. Der letzte Wolff wurde vor rund einer Woche abgebaut, denn der Rohbau ist fertig und die ersten Fenster sind schon eingesetzt. Wenn nun noch etwas auf das Dach muss, dann kommt wieder ein Liebherr …
Bilder aus Moabit
Reptilopard, freilaufend
Oberhafenkantine Berlin
Eine Replika der legendären Hamburger Oberhafenkantine steht seit kurzem auf dem Gelände des Kunstcampus‘ am Hamburger Bahnhof, zwischen Rieckhalle und Halle am Wasser. Der Künstler Thorsten Passfeld hat den Nachbau von Hamburgs schrägstem Ort im Maßstab 1:1 aus alten Brettern von Transportkisten und anderem Altholz gezimmert. Per Schiff ist die hölzerne Oberhafenkantine nun aus dem …


