Jugendstil in Moabit

Einst gab es im südöstlichen Moabit, dort wo nach dem Wegzug der Borsigschen Maschinenbauanstalt um die Wende zum 20. Jahrhundert ein gutbürgerliches Wohnquartier entstand, eine ganze Menge Häuser, deren Fassaden und Hauseingänge durch den Jugendstil geprägt waren. Derweil viele Fassaden in Berlin nach dem zweiten Weltkrieg ihres Schmucks beraubt worden sind und so unwiederbringlich verloren …

Die Arminiushalle im Umbruch

Mit der vor einigen Monaten erfolgten Übernahme der Arminiusmarkthalle durch die Zunft AG beginnen endlich bessere Zeiten für dieses Moabiter Kleinod. Seit Wochen wird kräftig gebaut und so langsam kann man erahnen, wie es hier demnächst aussehen soll. Alte und nicht mehr vermietete Stände wurden abgerissen und neue Stände mit einem einheitlichen Aussehen sind in …

Komturei Lietzen

Die Komturei Lietzen ist das letzte noch erhaltene Rittergut des Templerordens in Brandenburg. Einst hatte das Gut riesige Ausmaße, alleine der von einer kräftigen Feldsteinmauer, die in Teilen bis heute erhalten ist, umgebene Hof umfasste annähernd 40 Hektar, die gesamte Fläche betrug rund 8000 Hektar. Drei Gebäude aus dem Mittelalter sind erhalten: die Kirche, ein …

Mies van der Rohe Haus

Läuft man in Hohenschönhausen um den Obersee, so fällt am Nordufer des Sees sofort ein Haus ins Auge, das so ganz anders aussieht als die sonstige Bebauung. Es ist ein Sommerhaus, das Ludwig Mies van der Rohe 1932 für den Druckereibesitzer Karl Lemke und seine Frau entworfen hat, und der letzte Auftrag, den Mies vor …

Opernhaus Leipzig

Eine Perle der sozialistischen Baukultur der DDR steht in Leipzig am Augustusplatz: das Opernhaus, das von 1956 bis 1960 nach Plänen des Architekten Kunz Nierade als Ersatz für das im Krieg zerstörte Neue Theater erbaut wurde. Es ist der erste Theaterneubau, den die DDR errichten ließ, 44,6 Mio. DDR-Mark hat er gekostet. Es ist wohl …

Groterjan Brauerei

Die Malzbierbrauerei Groterjan zog 1899 von der Schönhauser Allee in die Prinzenallee um. Sie war die größte Herstellerin von Malzbier in Berlin. 1929 wurden die Produktionsstätten um ein neues Verwaltungsgebäude und eine Flaschen-Abfüllanlage erweitert. Für beides lieferte der Architekt Bruno Buch die Pläne, der für eine ganze Reihe bemerkenswerter Industriebauten in Berlin verantwortlich zeichnete. Die …

Restaurant Osmanya

Ganz früher war hier mal das berühmt-berüchtigte Memory I, ein 24 Stunden geöffnetes Musik-Café, das auch morgens um drei noch gut besucht war. Dann zog das Memory aus und ein paar Jahre später wurde das aus gelben und roten Ziegeln gebaute Eckhaus aufwendig restauriert, so dass es heute wieder ein wahres Schmuckstück an der Perleberger …

Kindl-Brauerei auf dem Rollberg

Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts wurde hier noch Bier gebraut, dann wurde die Brauerei stillgelegt, die 1872 als Vereinsbrauerei der Berliner Gastwirte auf dem Rixdorfer Rollberg gegründet worden war. Anfänglich produzierte man hier das in Berlin übliche obergärige Weißbier, um dann um 1890 die Produktion untergärigen Lagerbiers aufzunehmen, das in Anlehnung an die Münchner …

Wohnanlage Ollenhauerstraße

Die 1927 bis 1928 errichtete Wohnanlage zwischen Ollenhauer-, Pfahler-, Kienhorst- und Waldowstraße ist ein typisches Beispiel für das Schaffen des Architekten Erwin Gutkind. Die gesamte Anlage ist noch weitgehend authentisch erhalten und wurde 2003 sorgfältig restauriert. Die Blockrandbebauung umschließt einen den Mietern vorbehaltenen Innenhof, in dessen Schutz Gutkind – ebenso wie im Sonnenhof – eine …