Dorfkirche Dabelow

Inmitten der Seen und Wälder der Feldberger Seenlandschaft liegt der kleine Ort Dabelow. Jahrhunderte lang arbeitete hier eine Sägemühle, die ganz offensichtlich auch den Großteil des Materials für die Dabelower Kirche lieferte. Sie ist als Fachwerkbau errichtet, und der obere Teil ist ganz in Holz ausgeführt. Auch im Innenraum wurde sehr viel Holz verwendet. An …

Kreuzkirche in Königs Wusterhausen

Kirchplatz, 15711 Königs Wusterhausen 03375 25860 KW hat mehr zu bieten als Kilowatt und Kurzwelle. Die Kreuzkirche mit ihrem hohen Turm ist neben dem Schloss eines der unübersehbaren Wahrzeichen des historischen Ortskerns von Königs Wusterhausen. Kurfürst Friedrich III. ließ sie an Stelle einer baufälligen Holzkirche errichten. Ursprünglich war die 1697 geweihte Kirche eine einfache Saalkirche …

Cattedrale di San Nicola Pellegrino in Trani

Trani, ein Fischerstädtchen ganz im Süden von Italien, ist ein Ort mit magischer Ausstrahlung. Den Zauber entfaltet die Kathedrale von Trani, San Nicola Pellegrino, die »Königin der apulischen Kathedralen«. Sie steht direkt am Hafen, auf der großen freien Fläche einer Landzunge, die ins Meer hineinragt. Ihre Schauseite wendet sie dem Wasser zu, um die heimkehrenden …

Sankt Marien in Strausberg

Predigerstr 2, 15344 Strausberg 03341 215541 www.st-marienkirche.de Öffnungszeiten: Sa: 14-18h Strausberg hat eine der größten Feldsteinkirchen der Mark Brandenburg: Von 1245 bis 1254 entstand St. Marien als dreischiffige Pfeilerbasilika mit eher spartanisch einfacher Formgebung. Auffällig ist, wie regelmäßig die Feldsteine in den unteren zwei Dritteln des Turms verbaut sind. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die …

Martin-Luther-Gedächtniskirche

Die Ausstattung der 1935 fertiggestellten Martin-Luther-Gedächtniskirche ist geprägt von der zur Bauzeit vorherrschenden Ideologie. Die Pläne hatte der Architekt Curt Steinberg, der damalige Leiter des Bauamtes der Landeskirche, schon etliche Jahre fertig, aber der Bau verzögerte sich immer wieder. Steinberg stand hinter der nationalsozialistischen Weltanschauung und brachte dementsprechende Gestaltungselemente für das Kircheninnere in seine Pläne …

Sainte Marie-Madeleine in Vézelay

1096 wurde der Bau der Kirche der Benediktiner-Abtei begonnen und schon zehn Jahre später konnten Chor und Querhaus geweiht werden. Bis ins 13. Jahrhundert wurde immer wieder erweitert. Einschneidende Baumaßnahmen gab es danach aber erst wieder im Rahmen der Wiederherstellungsarbeiten durch Viollet-le-Duc im 19. Jahrhundert: Die drei westlichen Joche des Langhauses erhielten ein neues Gewölbe …

St. Nikolauskloster in Jüchen

Die schriftlich belegte Geschichte des Klosters beginnt um 1400, als es auf Anregung des Schlossherren vom nahegelegenen Schloss Dyck gebaut wurde. Rund 400 Jahre lebte man im Kloster nach den Regeln des Franziskanerordens, bis der Klosterbetrieb im Rahmen der Säkularisation zu den Zeiten der französischen Herrschaft im Rheinland aufgelöst wurde. Das Kloster samt umliegendem Land …

Hauptkirche Rheydt

Architekt dieser Kirche im neoromanischen Stil, die 1902 fertiggestellt wurde, war der Geheime Regierungsrat Johannes Otzen aus Berlin, der unter vielen anderen auch die den Berlinern wohlbekannte Heilig-Kreuz-Kirche in Kreuzberg entworfen hat. Otzen war einer der bedeutendsten Architekten für den protestantischen Kirchenbau des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts und hat die Pläne für 22 Kirchen geliefert. Ich …

Münster St. Vitus in Mönchengladbach

Hoch auf dem Abteiberg in Mönchengladbach stehen zwei katholische Kirchen: die Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt und das Gladbacher Münster St. Vitus, die Kirche des ehemaligen Benediktiner-Klosters. Die Geschichte von St. Vitus zählt mehr als tausend Jahre. Die Legende besagt, dass der Kölner Erzbischof Gero und der Aachener Mönch Sandrad, als sie einen Standort für die …

Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz in Neuzelle

Die mittelalterliche Pfortenkapelle am früheren Haupteingang des Klosters Neuzelle wurde von 1728-34 zur Pfarrkirche ausgebaut, um nach der Reformation die Seelsorge für die wenigen verbliebenen Katholiken in der Region zu übernehmen. Einerseits verbot zwar das Kirchenrecht eine Laienkirche innerhalb der Klostermauern, andererseits erlaubte aber das Landesrecht dem Kloster nicht, außerhalb des Klosters eine Kirche zu …