Kehrichtsack

Esz sol auch ein ieder burger vnnd einwohner das pflaster vor seynem hause oder hoefe alle sonnabende kehrenn vnnd rein machen lassen, und das kehrich dennselben tag vom pflaster hinweg bringenn oder furenn lassen pei busse drei fuder steine dem rathe. Aus den Stadtrechten von Arnstadt – 1534, zitiert nach Andreas Ludwig Jacob Michelsen, Rechtsdenkmale …

Lebensmittelverwertung?

Lebensmittelentsorgung im großen Stil unter der Putlitzbrücke, die Kartons gehen ins Papierrecycling, Obst und Gemüse in den großen Container. Und der geht zur Kompostierung oder zur Biogasgewinnung bei der BSR? Man weiß es nicht. Unschwer sind große Mengen Kakis zu sehen, die aus Asien um den halben Erdball zu uns gereist sind – was für …

Bistro Tirrée

Dort, wo sich bis 2009 der übelriechendste Imbiss Moabits befand, an der Ecke Wilhelmshavener und Birkenstraße, hat vor ein paar Tagen ein kleines freundliches Bistro eröffnet. Vom Vorgänger übrig geblieben ist nur noch das Schild »IMBISS von 1100 bis  100« über dem Eingang an der Straßenecke, der Geruch hat sich in den vielen Jahren des …

Grüße aus Schilda

Eigentlich sollte man sich als Fußgänger darüber freuen, wenn die Stadt beschließt, einen Fußgängerüberweg zu bauen. Zumal, wenn sie sich über die Vorschriften des §26 der StVO hinausgehende Richtlinien gegeben hat, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein Zebrastreifen eingerichtet werden kann. Eine der Bedingungen ist, dass an einem Fußgängerüberweg nur jeweils eine Fahrspur für …

Mauersegler

Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit gehe, komme ich an einer Fassade vorbei, die bei Spatzen und Mauerseglern gleichermaßen beliebt ist, weil die Lamellen der Verkleidung zwischen den Fensterbändern auf jeder Etage fast unbeschränkt viele Nistplätze bieten. Erst sind es nur die Spatzen, die im Frühjahr die Fassade zu einer lauthals tschilpenden Wand machen, später gesellen sich die Mauersegler hinzu, die in Geschwadern durch die Straße jagen und ihre schrillen Schreie ertönen lassen. Vermutlich haben sie bei ihrer Ankunft einen Teil der Spatzen von ihren Nistplätzen in den oberen Etagen vertrieben.

Mauersegler

Leider übertönen in diesem Video der Straßenlärm und das Tschilpen der Fassadenmitbewohner oft das schrille Sri-Sri der Mauersegler. Auch ist, wie man deutlich sieht, eine Bildwiederholrate von 25 oder 30 Bildern pro Sekunde für diese pfeilschnellen Flieger viel zu niedrig. Man möge das verzeihen, aber ein Taschentelefon ist eben keine professionelle Videoausrüstung.

Schaut man genauer hin, sieht man (ungefähr ab 0:39), dass sie ihre Jungen füttern, fast ohne im Flug innezuhalten.

Wer mehr über diese außergewöhnlichen Vögel, die (außer zur Brutpflege) immer in der Luft sind, wissen will, der lese den Artikel in der Wikipedia oder schaue gleich auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Mauersegler e.V. nach.

Grüne Oase in Moabit

Seit mehr als 60 Jahren gibt es in Moabit eine kleine, versteckte grüne Oase: den Moabiter Schulgarten. Auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Areal zwischen Birkenstraße und Quitzowstraße können die Kinder, die in der Innenstadt zum allergrößten Teil in Wohnungen ohne Gärten groß werden, ein klein wenig gestaltete Natur erleben und ganz praktisch erfahren, wo …

White House

White House

Installation im Hof der Galerie Nord beim Kunstfestival „Kunst jetzt draußen!“, das im Rahmen von Ortstermin 2013 vom 7. bis 9. Juni 2013 in Moabit stattfindet. Das Projekt ist eine Arbeit des aus dem Libanon stammenden und in Moabit lebenden Künstlers Salah Saouli.

Joy on Turmstraße

Joy on Turmstraße

Das Korkmännchen ist eines vom mehr als 350, das der Berliner Yoga-Lehrer Josef Foos in den letzten Jahren in ganz Berlin – meist hoch oben auf einem Straßenschild thronend – verteilt hat. Man darf also nicht gesenkten Hauptes durch die Stadt gehen, will man einen dieser Street-Yogis sehen, die uns Yoga-Übungen vorturnen. Mehr dazu findet man auf seiner Website www.street-yoga.de.

Nacktivisten auf dem Weg zum Innenministerium

Es hat nicht nur Nachteile (wie gesperrte Straßen und lange Staus wegen eines Staatsbesuchs), wenn man in der Nähe des Regierungsviertels wohnt und arbeitet. Gelegentlich bekommt man unverhofft auch andere Aktionen mit, die mit weniger Unbill verbunden sind, so wie heute in der Mittagspause. Bodypainting Europaflagge (die Sterne sind der Spree zugewandt) Da marschierten doch …