Hofgarten Veitshöchheim

Hofgarten Veitshöchheim

Der Hofgarten von Veitshöchheim – in der Regel als Rokokogarten bezeichnet – wurde von den Würzburger Fürstbischöfen angelegt und gilt noch heute als einer der schönsten seiner Art in Deutschland. Im Hofgarten steht das als Sommerresidenz genutzte Schloss.

Zwischen Alleen und heckenumsäumten Wegen eröffnen sich immer wieder neue Ausblicke auf Heckensäle, Lauben, Pavillons, Rondells und nicht zuletzt auf den Großen See mit der Parnaßgruppe,  einem Höhepunkt des Parks. Etwa 300 Skulpturen der Würzburger Hofbildhauer Johann Wolfgang van der Auvera, Ferdinand Tietz und Johann Peter Wagner zieren die Anlage.

Der Park ist in die drei Regionen Wald-, Lauben- und Seenregion unterteilt, denen im Rahmen eines Bildprogramms barocker Vorstellungswelt griechische Gottheiten, Personifikationen, Allegorien oder Tierdarstellungen zugeordnet sind.

Eine Tafel im Park zitiert unter der Überschrift “Von denen Alléen oder Spatziergängen, Quergängen und Lusthecken” aus dem Werk “La théorie et la pratique du jardinage” des Gartentheoretikers Antoine-Joseph Dézallier D’Argenville (1680-1765):

Hofgarten Veitshöchheim

Die Alléen in denen Gärten sind wie die Strassen in denen Städten. Sie führen einen bequemlich von einem Ort zum andern, und sind gleichsam Wegweiser, welche einen durch den gantzen Garten führen. Ausser der Annehmlichkeit und Bequemlichkeit, welche man jederzeit bey ihnen findet, wenn man darinnen herum spatzieret, sind sie auch eine von denen größten Schönheiten der Gärten, wenn sie gut ausgetheilet und wohl angelegt sind.

Echterstrasse 10, 97209 Veitshöchheim
+49 931 91582

www.schloesser.bayern.de

ganzjährig ab 7 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit (max. bis 20 Uhr)

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