Spandauer-See-Brücke

Die Spandauer-See-Brücke verbindet Hakenfelde auf der westlichen Seite (Hugo-Cassirer-Straße) mit Haselhorst (Rhenania-Straße) auf der östlichen Seite. Sie wurde 1995-1997 nach Plänen des Architekten Walter A. Noebel gebaut, um zusammen mit der Wasserstadtbrücke das geplante Neubaugebiet Wasserstadt Oberhavel zu erschließen. Bis heute sind jedoch nur Teile davon realisiert und direkt hinter der weitgehend ungenutzten die Spandauer Havelpromenade sind gerade mal acht Häuser auf einem der der sechs Baufelder bebaut. Jetzt soll aber wieder gebaut werden, Bezirk und Senat streiten sich um die Zuständigkeit.

Acht Paare markanter, weit über die Fahrbahn aufragender Pfeiler tragen die 28 m breite und mehr als 300 lange Brücke. Sie bestehen aus einer Stahlbetonkonstruktion und sind mit dunkelroten Klinkern verkleidet. Die Pfeiler können von der Brücke her betreten werden und bilden so gleichsam Balkone, von denen man auf die Havel schauen kann. Jeder Pfeiler trägt eine große, lindgrün gestrichene und rundum verglaste Laterne, die mehrere von unten angestrahlte Hohlspiegel enthält, um so die über die Brücke führende Straße zu beleuchten.


Spandauer-See-Brücke

Hugo-Cassirer-Straße/Pohleseestraße
13587 Berlin-Spandau

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