Vilmoskörte

1birnen Woher kommt der Name? Vilmos­körte ist unga­risch und bedeu­tet Williams­birne. Und weil die Ungarn einen ganz wunder­ba­ren Birnen­brand herge­stellt haben, der mir immer so gut geschmeckt hat, habe ich mir diesen Namen gewählt (das S spricht man im Unga­ri­schen übri­gens wie ein Sch – wer hören möchte, wie man vilmos­körte ausspricht, wird bei www​.forvo​.com fündig).

2birnenWas ich hier schreibe? Vieles über Moabit – den Kiez in Berlin, in dem ich mehr als 30 Jahre wohne und rund 20 Jahre auch gear­bei­tet habe. Aus der nähe­ren Umge­bung: Bran­den­burg, Lausitz, Meck­len­burg-Vorpom­mern. Und von weiter weg: Frank­reich, Italien, Norwe­gen. Darun­ter sind alle Beiträge zu finden, die ich zwischen Novem­ber 2006 und März 2009 auf Qype veröf­fent­licht habe – über Restau­rants, Cafés, Knei­pen, Hotels, Gebäude mit inter­es­san­ter Archi­tek­tur, Wasser­bau­werke, Sied­lun­genKirchen usw.  Aus der Tatsa­che, dass ich Kirchen und Kirchen­mu­sik mag, sollte man jedoch nicht ablei­ten, dass ich gläu­bi­ger Christ bin.

3birnenWas sollen die Birnen? Viele meiner Beiträge stam­men aus Qype, und ich habe meine persön­li­chen Bewer­tun­gen für Restau­rants von dort über­nom­men: eine Birne gibt es, wenn es ein Ort ist, den ich bestimmt nicht wieder aufsu­chen werde, zwei Birnen gibt es, wenn’s nicht zum Weglau­fen ist, aber schlech­ter als der Durch­schnitt, der mit drei Birnen bedacht wird. Vier Birnen schließ­lich bekommt ein Laden, der schon rich­tig gut ist, dem aber noch das einen oder andere fehlt, um mit fünf Birnen in die Spit­zen­liga aufzu­rü­cken. Dabei kann eine Curry­wurst­bude ebenso wie ein Gour­met­re­stau­rant fünf Birnen erhal­ten – jeder aber eben in seiner Klasse.

4birnenSchreibt mir! Wer meine Arti­kel und Bilder hier mag (oder auch nicht), darf gerne einen Kommen­tar hinter­las­sen. Lese ich bestimmt! Manch­mal antworte ich sogar.

Wenn’s nicht für die Öffent­lich­keit bestimmt sein soll, dann kann man auch eine E-Mail an ed.oetsop@etreoksomliv schrei­ben oder das Kontakt­for­mu­lar nutzen:

Es liegt in der Natur des Kontakt­for­mu­lars, dass die hier einge­ge­be­nen Daten verwen­det werden, um Dein Anlie­gen verar­bei­ten zu können, d.h. Dir entspre­chend zu antwor­ten. Die einge­ge­be­nen Daten werden nicht im Blog-System gespei­chert, sondern werden ledig­lich zum Erstel­len einer E-Mail an uns verwen­det. Eine darüber hinaus­ge­hende Verar­bei­tung findet nicht statt.

33 Antworten auf „Vilmoskörte“

  1. — glaub ick nicht.

    Der hat „einfach” seine alten Beiträge zurück­da­tiert und in den letz­ten Stunden/​Tagen hier über­tra­gen.

    Wow.

    Wir werden immer mehr 🙂

    Herz­lich Will­kom­men !
    Habe ich mich doch gerade heute Nach­mit­tag mit Hotz darüber unter­hal­ten…

    Herz­li­che Grüße

    Kixka
    *schon wieder die Blog­roll updaten… 😉

  2. Hey Vilmos,

    ich habe gewußt, dass Du irgend­wann kommen wirst, hätte aber gedacht, du kämpfst noch etwas länger. Schön dass Du da bist – und viel Spaß beim Umzug.

    Lieben Gruß aus Stutt­gart nach Moabit
    Norbert alias Gargano alias Wassily

  3. Feinste Geschich­ten, feinst erzählt. Und ich hab’s nun auch entdeckt, endlich.
    Aha-Erleb­nis: unfass­bar, dass eine Volks­hoch­schule Cant’autori einfliegt. Wenn jetzt noch Ivano Fossati kommt, weiß ich nicht, worüber ich noch meckern soll.

    1. Wie immer, viel Spaß beim Lesen. Viel neues gibt es aber leider noch nicht, das meiste ist noch Altbe­kann­tes von Qype.

  4. Hallo vilmos­körte, jetzt bin ich auch hier und möchte gerne auch auf der Neuen Heymat schrei­ben. Bitte ist auf ande­rem Kanal bestä­tigt.

    Gruß, Jyrgenn.

  5. Bin bei der Suche nach einem bestimm­ten Restau­rant hier rein­ge­schneit. Ist ja toll, mal wieder auf Inhalte aus meiner aktu­el­len Heimat zu stoßen. Kennen wir uns womög­lich vom Quar­tiers­rat oder dem Stadt­teil­ple­num?

    http://​mikrobpw​.de verweist im übri­gen auf ein geför­der­tes Projekt, welches Ökono­mie von unten fördern soll. Viel­leicht inter­es­siert das ja den einen oder ande­ren Lesern hier und ist einen Besuch wert?

    nach­bar­schaft­li­che Grüße

  6. Hallo Vilmos­körte,

    Saicaf-Espresso kannst Du auch bei „meinem” super­net­ten Italie­ner käuf­lich erwer­ben:

    Italie­ni­sche Fein­kost & Party­ser­vice Merca­tino
    Müller­str. 118
    13349 Berlin
    Tel:(030) 4528049

    Viele Grüße,
    Ilona

  7. Hallo Birne (konnte noch nicht raus­fin­den, ob Du Männ­chen oder Weib­chen bist),
    ich habe mich heute zum ersten Mal mit Qype – Moabit beschäf­tigt und bin ein bißchen hin- und herge­ris­sen. Einer­seits finde ich es sehr gut, mal einen Über­blick über die diver­sen Loca­ti­ons in Moabit zu bekom­men, aller­dings sind die Kommen­tare von über­wie­gend immer den glei­chen Perso­nen (meis­tens von Dir) mit der Zeit etwas anstren­gend und wie ich finde – auch etwas einsei­tig. Deine „Birnen­be­wer­tung” ist ja ganz lustig, aber ich meine, jeder hat ein ande­res Empfin­den, ob ein Laden/​Location gut oder schlecht ist. Meiner Meinung nach würde eine neutrale und infor­ma­tive Beschrei­bung völlig ausrei­chen.

    Am meis­ten aufge­regt hat mich Dein Arti­kel zu Lannin­gers „Barrie­ren”. Ich selbst bin als Besit­zer eines klei­nen Hundes nicht nur flei­ßi­ger Spazier­gän­ger, sondern fahre auch sehr gerne Rad. Beides tue ich als Moabi­ter Urein­woh­ner sehr gerne an der Spree. Aller­dings bin ich der festen Über­zeu­gung, dass gerade die Loka­li­tä­ten (alle), die direkt am Spree­ufer liegen, viel zum Ausflug­s­am­bi­ente beitra­gen. Da ich (auch wegen der diver­sen Restau­ra­tio­nen und Einkaufs­mög­lich­kei­ten) sehr oft im Bereich des Spree­bo­gens unter­wegs war und bin (fast täglich), konnte ich gut beob­ach­ten, wie sich die „hoch­ge­lob­ten” Radfah­rer – nicht nur – im Bereich des Abion Hotels (sprich Lannin­ger Bar) verhal­ten haben. Da wird gnaden­los mit hoher Geschwin­dig­keit dicht an Spazier­gän­gern vorbei­gerast und man muß sich noch blöde Sprü­che anhö­ren. Kürz­lich hat eine Radfah­re­rin einen Welpen totge­fah­ren und sich noch nicht einmal umge­dreht!! Das Hotel (also Herr Frei­ber­ger und nicht Herr Lannin­ger) hat ledig­lich über­legt, wie man an diesem „Engpass” (der nunmehr ohne Tische und Stühle immer noch da ist!!) die Leute vor Unfäl­len mit Fahr­rad­fah­rern schüt­zen kann. Da die münd­li­chen Bitten, doch bitte lang­sa­mer zu fahren kein Gehör fanden und auch ein Schild (Radfah­rer bitte abstei­gen o.ä.) mit Nicht­ach­tung gestraft wurde, waren „Barrie­ren” die einzige Möglich­keit, die unmög­li­chen Verhal­tens­wei­sen der Fahr­rad­fah­rer hier einzu­däm­men. Nun sind ja zu DEINEM größ­ten Glück diese Barrie­ren und auch Tische und Stühle weg. Als Spazier­gän­ger (von Roll­stuhl­fah­rern ganz zu schwei­gen) dreht man sich aus Sicher­heits­grün­den trotz­dem weiter­hin am Besten unent­wegt im Kreis, damit man nicht von rasen­den Radfah­rern umge­nie­tet wird. Schön, das es so tolle SPAZIERWEGE an der Ufer­pro­me­nade gibt!!
    Außer­dem sind natür­lich geld­brin­gende Touris­ten für das hoch­ver­schul­dete Berlin nicht so wich­tig – Haupt­sa­che, den Fahr­rad­fah­rern geht es gut…das sieht man ja auch schon auf etli­chen Moabi­ter Stra­ßen, wo zusätz­lich zu den vorhan­de­nen Radwe­gen nun noch Radwege auf die Straße gemalt wurden – 2 Radwege nebeneinander.…offenbar hat die Stadt doch genug Geld!

    1. Vielen Dank, Gina, für deine lange Stel­lung­nahme.

      Es doch inzwi­schen so, dass auf Qype zu den meis­ten von mir bespro­che­nen Plätze auch andere einen Bericht geschrie­ben haben, so dass Einsei­tig­keit inzwi­schen doch stark rela­ti­viert wird. Dass in einem Quar­tier „immer die glei­chen” Perso­nen etwas schrei­ben, ist doch verständ­lich: es sind doch oft die, die dort wohnen.

      Die Berichte und auch die Bewer­tung durch Birnen stel­len meine Meinung dar. Nur weil andere eine andere Meinung haben könn­ten, werde ich nicht auf meine verzich­ten. Es steht dir drüber hinaus frei, auf Qype selber „infor­ma­tive und neutrale” Beiträge veröf­fent­li­chen.

      Zu Lannin­ger ist im Prin­zip alles gesagt. Die Tische stehen nun um die Villa Abion herum direkt an der Spree. Das ist nach meiner Meinung doch eine gute Lösung. Ich bin – wie viele andere Moabi­ter – nicht bereit, alles und jedes wirt­schaft­li­chen Begrün­dun­gen unter­zu­ord­nen. Außer­dem kommen, da bin ich 100% sicher, durch die Offen­hal­tung des Ufer­we­ges bei Lannin­ger nicht weni­ger Touris­ten nach Berlin.

      Zu den Berli­ner „Kampf­rad­lern” könnte man einen eige­nen Bericht schrei­ben. Denn das mit dem über­fah­re­nen Hünd­chen kann dir auf jedem Gehweg mit rotem Strei­fen passie­ren. Und deswe­gen bin ich durch­aus dank­bar dafür, dass die Radfah­rer nun vom Gehweg weichen und zurück auf die Straße müssen.

  8. Hallo lieber Vilmos­körte,
    aus der Anrede siehst du schon eine gewisse Vertraut­heit, die sich nach Lektüre vieler (aber längst nicht aller) deiner Arti­kel einstellte. Als Neu-Moabi­ter (seit jetzt fast acht Jahren) verdanke ich dir viele wert­volle Hinweise auf Loka­li­tä­ten und Ecken im Kiez. Ich vermute mal, dass du im Stephan­kiez wohnst, dann sind wir fast Nach­barn (-> Wilhelms­ha­ve­ner Str.). Egal, ich danke dir jeden­falls ausdrück­lich für deine tollen, sprach­lich ausge­feil­ten Arti­kel, die Lust machen, auch auf eigene Faust zu entde­cken. Jeden­falls habe ich den Kiez – trotz oder gerade wegen seiner vielen Ecken und Kanten und nicht zuletzt deiner vielen Hinweise – so rich­tig ins Herz geschlos­sen. – A propos Kirchen­mu­sik, die du ja magst: Am 27.06. singt der MoMo (=Moabi­ter Motet­ten­chor) in der Heilands­kir­che Bach, Schein und Brahms. Was singt er? Na klar: Motet­ten! Also, du hörst mich? (Ich singe im 1. Bass).
    Liebe Grüße
    Fockie

  9. Szer­vusz, Vilmos­körte!
    Írtam hosszú E-Mailt, de nem sike­rült. Az én édes­anyám Magyaror­szág­ban szület­tet, de a másik világ­háború után kellet elmenni Magyaror­szágról mert öneki német neve volt. Édes­a­pám Sváb volt és én Stutt­gart­ban szület­tet. Élek már hosszú idöt Berlin­ben, mert buzi vagyok és az rettene­tes Stutt­gart­ban. Tudok zong­orázni és orgonázni templom­ban.
    Szia, Martin (Márton)

  10. Hallo vilmos­körte,
    Es freut mich, dass du ein unga­ri­sches Wort ausge­wählt hast, da ich eine Unga­rin bin. Ich finde den Satz auch total lustig: vilmos­körte ist nicht vilmos­kröte. 🙂
    Viel Spass mit deinem Blog, ich habe wich­ti­ges Info über die Kirche in Krum­min bei dir gefun­den.
    Danke, Tschüss: Szofi

  11. Der Blog­bei­trag Umwelt­bun­des­amt (Arch. Sauer­bruch­Hut­ton) ist sehr inter­es­sant. Habe nämlich in meinem Arch­Blog gestern über die Colo­gne Oval Offices von dem Archi­tek­ten­duo berich­tet:
    http://​herr​manns​.word​press​.com/​2​0​1​1​/​0​8​/​0​6​/​g​r​e​e​n​-​b​u​i​l​d​i​ng/

    Beste Grüße
    Henner Herr­manns
    http://​herr​manns​.word​press​.com/

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