Staatstheater Cottbus

Das Staats­thea­ter Cott­bus ist ein impo­san­ter Bau im Jugend­stil. Einge­fasst in Grün­an­la­gen samt Brun­nen steht das Gebäude gänz­lich frei auf dem Schil­ler­platz und wirkt dadurch nur umso monu­men­ta­ler. Das 1908 eröff­nete Thea­ter wurde auf Wunsch der Bürger der Stadt Cott­bus gebaut, die durch eine florie­rende Textil­in­dus­trie um die Wende zum 20. Jahr­hun­dert zu Wohl­stand gekom­me­nen …

Der Finowkanal

Der Finow­ka­nal verläuft größ­ten­teils südlich des Oder-Havel-Kanals (Karte bei Open­Street­Map) Bereits 1620 wurde der Finow­ka­nal als künst­li­che Wasser­straße zwischen Havel und Oder in Betrieb genom­men, so dass Berlin eine Verbin­dung auf dem Wasser­weg mit der Ostsee erhielt. Er ist heute die älteste noch schiff­bare künst­li­che Wasser­straße Deutsch­lands und seit Juni 2016 wieder in seiner gesam­ten …

Rost-Parade

Ein weite­rer Beitrag zu Frau Tona­ris Rost-Parade ist diese etwas rampo­nierte Licht­re­klame, die ich schon vor eini­ger Zeit in Brandenburg/​​Havel gefun­den habe. Nicht nur der Rost zeigt die Jahre: Diese Art von Rekla­me­schil­dern, die schön geschwun­gene und flie­ßende, der Hand­schrift nach­emp­fun­dene Schrift­züge aus Glas­röh­ren durch Fluo­res­zenz zum Leuch­ten brach­ten, ist wohl vom Ausster­ben bedroht.

Rost-Parade

Frankfurt/​​Oder war ergie­big, was das Einfan­gen von Rost als Beitrag zu Frau Tona­ris Rost-Parade angeht. Rost, Edel­stahl und Zink einträch­tig vereint. Die verzinkte Treppe wird wohl im Laufe der Zeit noch etwas mehr Flug­rost abbe­kom­men, man müsste glatt in fünf Jahren noch mal nach­schauen.

Rost-Parade

Eine weite­rer Beitrag zu Frau Tona­ris Rost-Parade führt heute ganz an den Rand der Repu­blik. In Frankfurt/​​Oder, vor dem Kleist-Museum, das man auf dem Bild im Hinter­grund sieht, geben fein geschwun­gene Bögen aus rosti­gem Stahl dem Pflan­zen­schmuck Halt. Recht gelun­gen, finde ich.

Auf zum Keilberg!

Anni Dunkel­mann, die gele­gent­lich ein wenig Pep in das ange­staubte und betu­li­che Berli­ner Dorf­fern­se­hen namens Abend­schau brin­gen darf, präsen­tierte am Frei­tag den Ausflugs­tipp fürs Wochen­ende: Eine Wande­rung von Pechüle zum Aussichts­punkt am Keil­berg. „Kann man sich merken”, dachte ich beim Anschauen, „mal sehen, wie das Wetter wird”. Und als am Sonn­tag der Himmel blau war …

Hotel Lindenhof am Wurlsee

Ein Hotel an einem klei­nen See im Herzen der grünen Ucker­mark, gerade mal andert­halb Stun­den mit dem Auto von Berlin entfernt, schien sich gut für ein verlän­ger­tes Wochen­ende zu eignen. Die Home­page des Hotels zeigt viel­ver­spre­chende Bilder, und es gab ein güns­ti­ges Gutschein­an­ge­bot für drei Nächte zu zweit. Also nichts wie gebucht, Termin fest gemacht und …

Kirchlein im Grünen

Wahr­lich im Grünen Umstan­den von jahr­hun­der­te­al­ten riesi­gen Linden entwi­ckelt die frühere Guts­ka­pelle von Alt-Placht einen ganz eige­nen Zauber. Jahr­zehn­te­lang war sie Verfall und Vanda­lis­mus preis­ge­ge­ben und schien schon fast unrett­bar verlo­ren, als sich um 1990 ein Förder­ver­ein ihrer Rettung verschrieb und ab 1993 mit der Restau­ra­tion begann, die – auch mit Unter­stüt­zung der Deut­schen Stif­tung …