Rost-Parade

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Ein weiterer Beitrag zu Frau Tonaris Rost-Parade ist diese etwas ramponierte Lichtreklame, die ich schon vor einiger Zeit in Brandenburg/Havel gefunden habe. Nicht nur der Rost zeigt die Jahre: Diese Art von Reklameschildern, die schön geschwungene und fließende, der Handschrift nachempfundene Schriftzüge aus Glasröhren durch Fluoreszenz zum Leuchten brachten, ist wohl vom Aussterben bedroht.

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11 Antworten auf „Rost-Parade“

  1. Wenn das Schild dereinst ausgebaut werden sollte, dann gehört es definitiv ins Buchstabenmuseum.
    Das Bild ist klasse und zur Rostparade passt es natürlich auch perfekt.
    Danke für das digitale Mitbringsel, lieber Vilmoskörte.

  2. Definitiv vom Aussterben bedroht. Die Reparatur ist wohl richtig teuer; im LED-Zeitalter macht so was kaum noch jemand. (Mir sind hier zwei solchene durch die Lappen gegangen — immer hatte ich die Kamera vergessen, und dann waren sie plötzlich weg.)

  3. Nö, die Reparatur ist nicht teuer. Kostet 50 Euro pro Buchstabe, Ich hatte jahrelang eine “Schreibwaren” – Leuchtreklame aufgehängt. Gehört aber ein dicker Trafo dazu – und deswegen musste sie irgendwann weg. Die vielen Volt waren zu gefährlich für die Kinder.

    1. Wenn die Röhren nicht zerbrochen sind, kann man sie einfach mit neuem Gas füllen. Ist allerdings auch schon eine Weile her, dass ich das habe machen lassen. Der Betrieb hieß auch noch “Lichtreklame” 🙂

    2. Ich kenne ein Kino, das sich die Reparatur nicht leisten kann. Mag natürlich sein, daß 50 Eulen pro Buchstabe das Budget übersteigen. Oder die Buchstaben müßten erst nach Berlin geschickt werden, für irgendeinen Phantasiepreis das Exemplar …

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